Nachhaltigkeit – Wo fange ich an? #CONSIDEREDCONSCIOUSLY

Seit Anfang des Jahres beschäftige ich mich nun mit dem Thema Nachhaltigkeit und alles was damit verbunden ist. Ich habe einfach hinterfragt für was ich überhaupt stehen möchte, ja vielleicht sogar auch wer ich bin. Entschlossen habe ich mich auf jeden Fall genau dafür nachhaltiger zu leben. Aber was bedeutet das jetzt konkret? Für mich und meinen Blog? Zuerst einmal habe ich eine neue Kategorie ‚CONSIDERED CONSCIOUSLY‘ ins Leben gerufen, denn genau darum geht es mir: Ich werde nicht von heute auf morgen alles perfekt machen, sondern ich möchte die Dinge einfach bewusst betrachten und euch dabei mitnehmen, mitnehmen auf meinem Weg in ein nachhaltigeres Leben. Alle Updates gibts also gesammelt unter CONSIDEREDCONSCIOUSLY .

Auf Instagram habe ich außerdem gefragt, was euch rund um das Thema interessiert. Die spannendsten Fragen habe ich herausgesucht und werde sie im Folgenden Beantworten.

#1: Was bedeutet „nachhaltig“ überhaupt?

Auf Wikipedia steht: „Nachhaltigkeit ist ein Handlungsprinzip zur Ressourcen-Nutzung, bei dem eine dauerhafte Bedürfnisbefriedigung durch die Bewahrung der natürlichen Regenerationsfähigkeit der beteiligten Systeme (vor allem von Lebewesen und Ökosystemen) gewährleistet werden soll.“

Oder anders, vielleicht etwas einfacher ausgedrückt: Nachhaltigkeit bedeutet bewusst zu leben und Ressourcen so zu konsumieren, dass sie sich selber regenerieren können. All unsere Entscheidungen, die wir heute treffen, haben Auswirkungen auf unsere Zukunft, wer nachhaltig lebt, achtet diese. Ein schönes Bsp. Dafür ist zB. Dass nicht mehr Bäume gefällt werden sollten, als auch neue gepflanzt werden. Mit anderen Worten: Nachhaltigkeit wird immer wichtiger für uns und unsere Welt, da der Großteil der Menschen gerade genau darauf nicht achtet, wir produzieren immer mehr Müll und wissen nicht wohin damit.

#2: Wo fängt Nachhaltigkeit für dich an? Und wie hast du angefangen?

Für mich ist es wichtig, das jedem klar ist, dass schon der kleinste Schritt der Richtige ist. Mann kann nicht direkt alles perfekt machen, wenn wir aber alle bewusst an das Thema rangehen und jeder so viel leistet wie er kann und sich immer mehr mit dem Thema befasst, ist das in meinen Augen genau richtig!

Bei mir kam Anfang des Jahres der Punkt, an dem ich mich gefragt habe, wie viel besitzt du eigentlich? Vor allem an Kleidung. Weswegen ich mir vorgenommen hatte, einfach mal zwei Monate komplett nichts zu kaufen. Mehr dazu könnt ihr in diesem Beitrag nachlesen! Das muss natürlich nicht jeder so machen, aber mir hat es in gewisser Weise die Augen geöffnet. Denn es war für mich kein Verzicht, sondern viel mehr eine Befreiung. Dadurch, dass ich mich plötzlich mit mir und meinem Konsum auseinandergesetzt habe, ging es von der Kleidung schnell weiter zur Milch, auch dazu habe ich schon einen Beitrag geschrieben und so ging es dann langsam immer weiter… Angefangen habe ich also mit meiner größten Baustelle, aber ich glaube das war gut so, denn nur so ist mir bewusst geworden was ich falsch mache und ändern muss.

#3: Ist Nachhaltigkeit für dich Verzicht, Einschränkung oder Befreiung?

Was das Thema Kleidung angeht kann ich ganz klar sagen BEFREIUNG. Ansonsten möchte ich mich da gar nicht so konkret festlegen. Es fühlt sich für mich einfach Richtig und gut an und das macht mich in gewisser Weise glücklich. Ich finde die ganze Thematik aber auch unglaublich spannend und könnte mir auf YouTube stundenlang Dokus darüber ansehen. Ich benutze zB. Inzwischen feste Seife und mich macht das irgendwie einfach glücklich, neue Möglichkeiten zu sehen und vor allem wie einfach es doch sein kann, nachhaltiger und bewusster zu leben.

Als Einschränkung habe ich es noch nicht empfunden, ich ärger mich nur manchmal über mich selber, zB. Als ich auf dem Wochenmarkt letztens einkaufen wollte und meinem Beutel vergessen hatte. Da ich natürlich keine Plastik-Tüten annehmen wollte, musste ich zurück und den holen, aber das war ich ja selber schuld, weswegen ich das Ganze nicht schlimm empfand und auch nicht als Einschränkung. Man muss nur an mehr denken, ich bin noch viel zu sehr in alten Mustern drin, aber versuche die ja jetzt Schritt für Schritt abzulegen 🙂

#4: Wie gehst du mit der Erwartungshaltung um, als Blogger immer neue Outfits zeigen zu müssen?

Dem ein oder anderen ist vielleicht schon aufgefallen, dass es bei mir keine NA-KD Hauls in letzter Zeit mehr gab – Und auch nicht mehr geben wird. Ich möchte einfach nicht mehr das Bild vermitteln, dass es normal ist einmal im Monat sich mindestens 10 neue Teile zuzulegen. Das ist krank, kann sich eigentlich kein normaler Mensch leisten und vermittelt sogar geraden jungen Menschen ein falsches Bild von ‚Norm‘. Mal abgesehen davon, dass kein Mensch soviel Kleidung braucht und ich mich auch vorher nie damit beschäftigt habe, woher das Ganze überhaupt kommt.

Grundsätzlich sehe ich das so, dass ich und auch mein Blog ja nicht alleine für neue Outfits und Mode stehen. Weswegen ich da auf Verständnis hoffe. Außerdem heißt es ja nicht, dass ich keine Outfits mehr zeigen möchte. Ich liebe Mode und habe mir einfach vorgenommen mich mehr mit nachhaltigen und fairen Labels zu beschäftigen und auch 2nd ist ein da ein spannendes Thema! Natürlich wird von jetzt auf gleich nicht alles nachhaltig bei mir sein und ich finde es auch völlig okay, das ein oder anderer Teil nach wie vor bei Zara zu kaufen. Die Frage ist wie oft, wie viel und wie lange man das Kleidungsstück dann tatsächlich trägt und behält. Außerdem möchte ich zB. genau sowas nicht mehr online bestellen. Wenn es dann doch das Zara Kleid sein muss, kann ich auch in den Laden gehen um zB. Verpackungsmüll zu vermeiden.

Das ist aktuell so der Kompromiss, den ich für mich zu dem Thema gefunden habe. – Schreibt mir da sehr gerne eure Meinung zu, ich finde das ist wirklich ein sehr spannendes Thema, gerade weil ich die Frage auch zurück geben kann an euch: Was erwartet ihr denn überhaupt von mir?

#5: Womit möchtest du dich selber noch mehr befassen? Und/oder auseinandersetzten? Was ist dein Ziel?

Kleidung ist für mich wie gesagt nach wie vor ein großes Thema und ich möchte mich mit fairen und nachhaltigen Labels auseinandersetzten. Grundsätzlich würde ich aber sagen Nachhaltig leben im Alltag und Dinge bewusst zu betrachten – Ich sehe das Ganze aber nicht als Ziel, sondern als Weg. Das heißt zB. das ich einen Beitrag plane wo ich euch einfache nachhaltige Alternativen zu Alltagsgegenständen wie Wattepads oder Seife vorstelle. Das Thema Nachhaltigkeit im Bad finde ich ohnehin sehr spannend. Dann aber natürlich auch Umweltschutz und wie man zB Plastik & Müll vermeiden kann. Gesunde Ernährung in Richtung Vegan – Ich zeige euch ja schon länger immer mal wieder Rezepte in meiner Story, dass möchte ich ausarbeiten. Und alles was eben noch so dazu gehört….

Da gibts auf jeden Fall genug Themen und ich habe in meiner Umfrage auf Instagram auf jeden Fall einen guten Überblick darüber bekommen, was euch interessiert und auf die Themen werde ich natürlich auch alle noch eingehen, da es mir natürlich wichtig ist da auch einen Mehrwert für euch zu schaffen.

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1 Kommentar

  1. Julia
    2. Juni 2019 / 12:31

    Hallo Alessa,
    ich finde es super das du dich mit dem Thema auseinandersetzt und finde gerade zur 4. Frage, dass du total recht hast. Ich folge dir schon länger und finde du hast schon immer viel interessantere Themen als nur Mode geteilt. Mach einfach genauso weiter und nimm uns auf deinem weg mit. Ich freu mich schon auf deine Empfehlungen für nachhaltige Modelabels 🙂

    Viele Grüße,
    Julia

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