• Bücherliebe: Was ich diesen Sommer gelesen habe

    Draußen am Rhein, auf dem Balkon, am Meer im Urlaub – Im Sommer lese ich besonders gern und vor allem viel. Welche Bücher mir am besten gefallen, mich am meisten zum nachdenken gebracht und inspiriert haben, erfahrt ihr in diesem Beitrag.

    Tabu, Ferdinand von Schirach

    Ich weiß ehrlicherweise nicht, wieso ich nicht schon früher etwas von Schirach gelesen habe, denn er gehört für mich aktuell auf jeden Fall zu den Autoren unserer Zeit! Tabu hat mich so gefesselt, das ich direkt: Der Fall Collini, Verbrechen, Kaffe & Zigaretten & Die Würde des Menschen ist antastbar gelesen habe. Selten hat es ein Autor geschafft mich so zu packen Ich liebe es wie Schirach sich mit philosophischen Fragen nach dem Sein, Wirklichkeit und Schuld auseinander setzt. Das Ende von Tabu war beispielsweise so eine Wendung, mit der man bis kurz vorher einfach nicht gerechnet hätte. Spannend, zeitgenössisch und regt definitiv zum nachdenken an!

    11 Minuten, Paulo Coelho

    Ja, ich und Coelho, dass ist definitiv liebe, keine Frage. Vielleicht sollte ich mal einen Beitrag, nur über ihn schreiben? In 11 Minuten geht es, Coelho typisch um eine Reise, die mit Selbstfindung verbunden ist. Allerdings konnte ich mich anfangs überhaupt nicht mit der Protagonisten anfreunden, was sich im Verlauf allerdings geändert hat und gerade das spannend gemacht hat und mir auf einige Dinge eine neue Perspektive gegeben hat.

    Die Geschichte der Bienen, Maja Lunde

    Ein Roman, der sich mit der Frage auseinandersetzt, was wir eigentlich mit unserer Welt machen, der Natur in der wir (noch) leben. Welche Zukunft hinterlassen wir den Generationen nach uns? Sehr emotional geschrieben und bewegend.

    Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins, Milan Kundera

    Ein Klassiker, keine Frage! Der Protagonist sucht nach dem Sinn des Lebens, in Betten verschiedener Frauen. Täglich. Er ist geschieden und weiß nicht so wirklich, worauf es im leben ankommt.

    Alte weisse Männer, Sophia Passmann

    Feminismus der schönen Art und Weise. Sophia Passmann hat sich für ihren Roman bekannte deutsche Männern interviewt, immer beginnend mit der Frage ‚Bist du ein alter weißer Mann?‘

    Und du? Was hast du diesen Sommer gelesen?

    Folge:

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.