Tipps für mehr Produktivität im Homeoffice

In diesem Beitrag geht es um meine Routine im Homeoffice und Tipps für mehr Produktivität.

In der Regel klingelt mein Wecker um 7:30 Uhr, aber gerade im Sommer wache ich meistens schon etwas früher auf. Als Erstes mache ich mir, wie sollte es anders sein, einen Kaffee. Das ist mein Morgenritual. Eine Zeitlang habe ich versucht morgens zu meditieren oder direkt mit Yoga zu starten, aber das war einfach nicht das Richtige für mich. Nur meine Tasse Kaffee, ein Stift und Papier, mehr nicht. Damit setzte ich mich dann entweder zurück ins Bett oder ans offene Fenster um meine Gedanken zu sortieren. Morgens ist der Kopf einfach noch freier, man hat noch nicht so viele Dinge im Sinn und kann sich wunderbar erst einmal organisieren. Was sind wichtige TO DO’s für den Tag? Was möchte und was MUSS ich heute erledigen? Gibt es etwas auf das ich mich freue? Auf dem Blatt ist aus dem Kopf.

Danach fange ich meistens direkt mit der Sache, auf die ich am meisten Lust habe, egal ob sie zu den wichtigen oder nebensächlichen Aufgaben gehört, an. Das gibt mir einfach ein gutes Gefühl und ich kann den ersten Punkt schon auf meiner Liste abhaken, ohne mich viel angestrengt zu haben. Ein Blick noch in die Mails und dann…

Ab ins Bad. In der Regel ist es dann 9 Uhr: Duschen, Zähneputzen, anziehen und ggf. schminken. Das entscheide ich nach Laune. Oft gehts auch wieder in die Jogginghose. Angeblich soll sich das auf die Produktivität auswirken, bei mir ist das aber nicht der Fall, ich denke da ist jeder einfach anders. Eine gemütliche Hose ist für mich 1000 mal besser als eine enge Jeans…

Danach geht’s an die TO DO Liste und ich fange an, strukturiert, alles abzuarbeiten. Wenn ich einen guten Tage habe komme ich direkt in einen Flow und arbeite bis Mittags durch, meistens driften meine Gedanken aber schon nach 2/3 Stunden ab und da ich nicht frühstücke, bekomme ich hunger. Dann gibts Kaffee Nummer 2 und Bananenbrot, Granola oder was ich gerade sonst so da habe. In der Regel arbeite ich danach dann noch mal 2/3 bis ich richtig hunger bekomme (okay ich merke gerade selber, dass mein Alltag ziemlich von Essen getrieben wird Haha)

Meistens ist es dann ca. 14/15 Uhr und ich fange an zu kochen oder wärme mir das Essen vom Vortag wieder auf. Wobei ich aufgewärmtes Essen immer leicht variieren muss, sonst schmeckt es mir nicht. Fragt mich bitte nicht wieso. Was ich genau esse, überlege ich mir übrigens schon morgens, wenn ich die TO DO Liste schreibe. 

Nach dem Essen sortiere ich mich dann nochmal: Was habe ich bisher geschafft? Gibt es wichtige Dinge, die noch erledigt werden müssen? Das wird dann als erstes erledigt, ob ich will oder nicht. Meistens arbeite ich dann nochmal 2/3 Stunden, mal länger mal kürzer, bis die Luft raus ist. Das kann schon um 16 sein, aber auch erst um 19 Uhr. Hauptsache ich fühl mich noch produktiv und sitze nicht nur einfach noch „gezwungenermaßen“ da. Das bringt niemanden etwas, die wichtigsten Punkte sollten aber natürlich auch erledigt sein und es gibt eben immer mal Tage, wo man wesentlich länger dasitzen muss, aber das ist nunmal so.

Danach heißt es dann Freizeit: Einkaufen, Freunde treffen, Sport, Lesen oder was sonst so ansteht. Aktuell treffe ich Freunde natürlich nur über FaceTime, bitte nicht falsch interpretieren.

Manchmal packt mich Abends dann noch mal die Kreativität und ich arbeite spontan an neuen Ideen, Projekten, schreibe Blogposts oder male. Wenn das der Fall ist, verliere ich immer jegliches Zeitgefühl und merke nach mehreren Stunden dann das es „plötzlich“ 1 Uhr ist, Zeit ins Bett zu gehen. Normalerweise gehe ich zwischen 23 und 24 Uhr schlafen, abhängig was ich Abends noch mache.

6 Quick Tipps für mehr Produktivität :

#1 Mit der To Liste starten und auch kleine Punkte aufschreiben, alles was ihr abhaken könnt sind Erfolgserlebnisse, die einen motivieren mehr zu schaffen und abhaken zu wollen.

#2 Wichtige Termine und Calls digital festhalten und Erinnerungen einstellen – Optimalerweise 30 min vorher, sodass ihr noch Zeit habt euch vorzubereiten. Wenn ich weiß, dass ich an wichtige Dinge erinnert werde vergesse ich schneller die Zeit und komme in einen Flow.

#3 Deswegen gilt auch: Nicht vom Handy ablenken lassen! Klar jeder schaut da mal drauf und das ist auch völlig normal und in Ordnung. Allerdings drehe ich mein Handy immer bewusst um, damit mich nicht jede Benachrichtigung rausbringt und ablenkt. Lieber dann zum Handy greifen, wenn ihr eh gerade Pause macht oder die Gedanken von alleine abdriften. Das Handy sollte dafür kein Auslöser sein.

#4 Wenn man merkt, dass die Luft raus ist, nicht stundenlang dasitzen und sich zwingen an der Aufgabe weiter zu arbeiten. Das bringt keinem was und kostet einem vor allem Zeit. Dann lieber eine kurze Pause einlegen oder eine anderer Aufgabe dazwischen schieben.

Kaffeepause

#5 Nach Hilfe fragen, wenn etwas gar nicht klappt. Das passiert jedem Mal und spart einen Nerven. Ich gestehe, das fällt auch mir oft schwer, weil ich eher immer alles alleine schaffen möchte, aber manchmal ist das völliger Unsinn.

#6 Musik. Das klappt natürlich nicht bei jedem und der ein oder andere greift vermutlich sogar eher zu Oropax. Ich persönlich habe für verschieden Stimmungen verschiedene Playlists, die mir total helfen. Die sind bei mir total unterschiedlich und wenn ich was kreatives mache höre ich etwas ganz anderes, als wenn ich zB. mit Exel arbeite.

Sooo ich hoffe da war für den ein oder anderen vielleicht was neues dabei, was zu seiner Routine passt. Schreibt mir gerne auch eure Tipps, ich bin gespannt!

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